Inglot O2M Nail Enamel 603 im Test: Ein Lack, der die Nägel atmen lässt

Inglot O2M Nail Enamel Nr. 603

~ 17,- Euro
Inglot O2M Nail Enamel Nr. 603
7.75

Anwendung/Qualität

9/10

    Aufmachung/Optik

    9/10

      Haltbarkeit

      6/10

        Preis/Leistung

        8/10

          Pro

          • - Verzicht auf einige chemische Inhaltsstoffe
          • - keine Tierversuche
          • - schöne Farbe
          • - trocknet schnell

          Contra

          • - Haltbarkeit könnte länger sein
          • - relativ hoher Preis
          Inglot O2M Nail Enamel Nr. 603 im Test

          Lackieren ohne Reue: Inglot verzichtet bei seinen „O2M Nail Enamel“-Nagellacken auf Tierversuche und einige chemische Zusatzstoffe.

          Was häufiges Lackieren und wieder Ablackieren den Nägeln antut, dürften viele schon gesehen haben: Sie werden brüchig, trocken und dünn. Schuld daran ist die ganze Chemie, die in den meisten Nagellacken und -entfernern steckt. Wer aber auf bunte Nägel nicht verzichten möchte, sollte sich einmal die „O2M Nail Enamel“-Kollektion von Inglot näher ansehen.

          Inhaltsstoffe und weitere Pluspunkte

          Der Hersteller verzichtet bei seinen Nagellacken eigenen Angaben zufolge auf Methylbenzol, Formaldehyd, den Weichmacher Dibutylphtalat sowie Kampfer beziehungsweise Campher. Außerdem werden die Produkte nicht an Tieren getestet. Als weiteres, schon fast revolutionäres Highlight führt Inglot die Atmungsaktivität an, so dass der lackierte Nagel sowohl Feuchtigkeit als auch Sauerstoff aufnehmen können soll. Ich lackiere meine Nägel wirklich häufig und finde, dass sie – seit ich den O2M Nail Enamel benutze – im natürlichen Zustand tatsächlich etwas gesünder aussehen.


          Schöne Farbe und flüssige Konsistenz

          Inglot O2M Nail Enamel mit gewöhnungsbedürftigem Pinsel

          Gewöhnungsbedürftig: Das Pinselchen des Inglot-Nagellacks ist relativ lang und dünn. Zusätzlich erschwert die sehr flüssige Konsistenz das Auftragen.

          Mir hat es vor allem der Nagellack mit der Nummer 603 angetan: Die hellrosa Farbe, versehen mit hübschen kleinen Glitzerpartikeln sieht absolut natürlich aus, wenn nur eine Schicht Lack aufgetragen wird. Wer eine intensiveren Look bevorzugt, trägt einfach noch ein bis zwei weitere Schichten auf. Die Deckkraft ist nämlich nicht besonders stark, was ich bei dieser Farbe aber gut finde.

          An die sehr flüssige Konsistenz in Kombination mit dem langen, dünnen Pinselchen musste ich mich allerdings erst einmal gewöhnen. Gelangt etwa zu viel Farbe auf den Pinsel, verläuft sie teilweise von selbst, was nicht sehr vorteilhaft ist. Zudem kann er aufgrund seiner Länge etwas schwer koordiniert werden. Hat man sich allerdings an den Nagellack gewöhnt, sollte das alles kein Problem mehr sein. Positiv ist, dass der Lack recht schnell trocknet.

          Mäßige Haltbarkeit und hoher Preis

          In Sachen Haltbarkeit habe ich mir bei dem relativ hohen Preis von rund 17 Euro ehrlich gesagt etwas mehr erwartet: Bereits am ersten Tag splitterte der Lack auf meinen Nägeln an manchen Stellen ab und spätestens nach zwei Tagen muss ich ihn komplett erneuern. Zum Preis an sich kann man sagen, dass der Verzicht auf Tierversuche und einige chemische Zusatzstoffe eben seinen Tribut fordert.

          Fazit: Inglot verzichtet bei seinem Nagellack O2M Nail Enamel sowohl auf Tierversuche als auch auf einige chemische Zusatzstoffe wie Methylbenzol, Formaldehyd, Dibutylphtalat und Campher. Zudem ist er laut Hersteller atmungsaktiv, weshalb trotz der Lackschicht noch Sauerstoff und Feuchtigkeit an den Nagel gelangen. Bei der von mir gewählten Nummer 603 handelt es sich um eine hellrosa Farbe mit kleinen Schimmerpartikeln und eher schwacher Deckkraft. An die sehr flüssige Konsistenz musste ich mich jedoch erst gewöhnen. Der Lack trocknet zwar schnell, hält aber leider nicht sehr lange. Deshalb könnte der Preis ruhig etwas niedriger sein.

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